Zoerbiger-Land
Coesitzer-Teich

Der Cösitzer Teich ist ein flaches Gewässer nahe der Ortsgemeinde Cösitz.Vor 1936 wurde das Gebiet für den Braunkohleabbau genutzt.Nach Einstellung des Abbaus und der Renaturierung des Braunkohlegebietes wurde das Gewässer und die darum liegende Landschaft am 19.Oktober 1967 zu einem Naturschutzgebiet erklärt.Der Cösitzer Teich war ein beliebtes Angelgewässer bis der Angelsport zu Beginn des Jahres 2002 aus Gründen des Naturschutzes untersagt wurde.Bei den ansässigen Angelfreunden erregte dieses zu einem großen Aufsehen,zumal das Gewässer seit über 50 Jahren genutzt und von den ansässigen Angelfreunden gepflegt und gehegt wurde.Noch heute belegt der angelegte Bootssteg von den ehemaligen Angelaktivitäten.

Nun hat aber auch dieses Verbot für die Tierwelt Vorteile geschaffen.Der Cösitzer Teich hat sich zu einem großen Brutrevier für Vögel vieler Arten entwickelt. Darunter besiedeln im Herbst viele Gänse den Teich um auf ihrer Reise in wärmere Gefielde Kraft zu tanken.Im Spätfrühling finden auch Möwen ihr Ziel.Weiterhin sind Schwäne,Kormorane,Reiher,Blässhühner,Haubentaucher und Enten vertreten.
Sogar ein Paar der mittlerweile sehr selten gewordenen Eisvögel hat sich bis zum Winter 2008/2009 hier niedergelassen.Leider ist das Paar nach dem harten Winter 2009 mit - 27°C nicht mehr gesehen worden.Er heißt zwar Eisvogel,aber diese Art benötigt unbedingt Wasser um sich zu ernähren und es wird wohl durch die lange Frostperiode 2009 das Ende für diese schönen Vögel gewesen sein.

Coesitzer-Teich-01

Coesitzer-Teich-02 Coesitzer-Teich-03

Weg von Löbersdorf zum Cösitzer Teich

Eingang in den “Zauberwald”

Coesitzer-Teich-05
Coesitzer-Teich-04

Der Teich im Frühjahr 2009

Zur Zeit ein wenig verkrautet,welches sich aber im Sommer legen wird

Coesitzer-Teich-07
Coesitzer-Teich-06

Der Teich im Sommer und das Kraut ist verschwunden

Still ruht der See

Coesitzer-Teich-10
Coesitzer-Teich-09

Bereits wieder die erste Eisbildung

Vater Schwan regt sich auf

Coesitzer-Teich-08
Coesitzer-Teich-11

Die letzte offene Gewässerfläche wird noch genutzt

Aus vergangenen Zeiten

Nach oben